Bewerbung Direktkandidat

Bewerbung Direktkandidat

Mein Name ist Nicolas Scharioth. Ich bin Gründer in der Markt- und Meinungsforschung, 42 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier Töchter. Hiermit bewerbe ich mich, euer Kandidat für den Pankower Wahlkreis 8 zu werden, in dem ich arbeite und täglich unterwegs bin.

Was bewegt mich?

Die Klimakrise ist DIE Herausforderung unserer Generation. Wir müssen alles tun, um unsere Stadt so schnell wie möglich auf einen klimaneutralen Pfad zu setzen, der konform mit 1,5°-Ziel ist. Ich bin überzeugt, wir können die Probleme lösen, wenn wir uns mit vollem Einsatz darum kümmern.

Als Abgeordneter möchte ich meinen Beitrag zu der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen und Probleme der Klimakrise leisten. Ich kämpfe deshalb für ein grüngeführtes Rathaus unter der Führung von Bettina Jarasch. Unterstützt mich dabei!

Meine Themen sind:

  • Verkehrswende umsetzen
  • Berlin zur Gründermetropole der Nachhaltigkeit machen
  • Verwaltung modernisieren

Verkehrswende umsetzen

Ganz zentral für das Erreichen eines klimaneutralen Berlins ist eine neue Mobilität, die Umsetzung der Verkehrswende. Ich setze mich dafür ein, dass möglichst viele Menschen in Berlin autofrei unterwegs sein können. Sei das zu Fuß in verkehrsberuhigten Straßen und Kiezblocks, mit dem Rad auf einem attraktiven Radwegnetz oder mittels eines starken ÖPNV.

In den letzten 4 Jahren ist ohne Frage einiges in Sachen Verkehrswende passiert. Insbesondere in unserem Nachbarbezirk Friedrichshain-Kreuzberg wird und wurde viel experimentiert: Pop-Up-Bikelanes am Landwehrkanal, Poller im Samariterkiez oder auch Experimente zur Verkehrsberuhigung in der Bergmannstraße. Ich setze mich dafür ein, dass wir solche positiven Schritte, vor allem aber auch dauerhafte Lösungen jetzt auch in Pankow und im Wahlkreis 8 vermehrt durchsetzen.

Konkret mache ich mich stark für folgende Leuchtturmprojekte in Pankow:

  • Die tatsächliche Umsetzung des lang angekündigten Fahrradstraßennetzes für Pankow. Im Wahlkreis 8 betrifft das insbesondere Fahrradstraßen in der Marienburger, der Schwedter, der Choriner, der Wörther, der Saarbrücker, der Knaack- und der Sredzikistraße.
  • Die Einrichtung möglichst vieler der 19 Kiezblocks, die von Aktivist:innen vor mehr als einem Jahr erarbeitet wurden. Im Wahlkreis 8 wurden Kiezblocks für den Winskiez und den Kollwitzkiez vom Bezirksamt als besonders aussichtsreich eingeschätzt. Es geht nun um die Umsetzung.
  • Einen einfachen Prozess zur Einrichtung neuer temporärer Spiel- und Nachbarschaftsstraßen wie auch Klimastraßen – für eine lebenswerte Stadt.

Berlin zur Gründer:innenmetropole der Nachhaltigkeit machen

Für eine Bewältigung der Klimakrise müssen wir insbesondere die Wirtschaft umbauen. Berlin hat mit seiner vielfältigen Wirtschaft beste Voraussetzungen, um Vorreiter bei der sozialökologischen Transformation zu werden. Die Hauptstadt kann hier inbesondere auf ihre sehr lebendige Gründer:innenkultur zurückgreifen, als Gründer kenne ich die Szene. Die Stadt hat mehr als 4.000 Startups und das Zeug, mit ihrer Hilfe zu einem weltweiten Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften zu werden.

Als Abgeordneter möchte ich mich deshalb stark machen insbesondere für Gründer:innen, die uns mit cleveren Ideen voranbringen, seien das neue Mobilitätskonzepte, Veggie-Burger oder Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Digitalisierung. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass wir die Startup-Förderung umbauen mit dem Ziel, Berlin zu der weltweit führenden Gründer:innenmetropole der Nachhaltigkeit zu machen. Und dass wir bei einer solchen weiteren Stärkung der Gründer:innenkultur in unserer Stadt den Fokus darauf legen, dass insbesondere mehr Frauen und Menschen mit Migrationshintergrund den Schritt in die Selbstständigkeit wagen – sie sind bislang unterrepräsentiert.

Auch die Verwaltung kann einiges von Startups lernen, um bürger:innennäher und schneller zu werden.

Verwaltung modernisieren

Nicht zuletzt die Mühen die Verkehrswende nicht nur in Pankow, sondern in vielen Bezirken tatsächlich auf der Straße sichtbar zu machen, zeigen, dass es strukturelle Probleme in Berlin gibt, die endlich angegangen werden müssen. Viel zu oft behindern sich in Berlin die einzelnen Verwaltungsebenen. Das sehen wir nicht nur bei Verkehrsthemen, sondern auch in vielen anderen Politikbereichen. Ich will mich als Abgeordneter deshalb dafür einsetzen, das berühmt-berüchtigte „Behörden-Pingpong“ zu beenden.

Wir brauchen eine Entzerrung der Verantwortlichkeiten mit Hilfe einer Verfassungs- und Verwaltungsreform, damit klarer wird, wofür Bezirk und Senat jeweils zuständig sind. Schnelles Handeln erfordert zudem, dass jede Ebene über die für die Erfüllung ihrer Aufgaben nötigen Budgets und Personen verfügen kann und es auch einfacher möglich wird, gezielt Experimente lokal zu implementieren, um z.B. Erfolgsmodelle aus anderen Großstädten wie Paris, Barcelona oder Kopenhagen ausprobieren zu können.

Sehr wichtig ist auch, die Verwaltung endlich zu digitalisieren. Die Erfahrungen aus anderen Ländern wie Estland oder auch Dänemark zeigen uns, dass es möglich ist, sehr viele Bereiche, in denen die Bürger:innen mit dem Staat in Kontakt kommen, mit digitalen Mitteln zu vereinfachen und den Bürger:innen ihnen zustehende Leistungen sogar proaktiv anzubieten. Als Abgeordneter werde ich mich dafür einsetzen, dass die Verwaltungsdigitalisierung die nötige Aufmerksamkeit und die nötigen Ressourcen für eine derartige Modernisierung erhält.

Gerade auch digitale Beteiligungsmöglichkeiten, wie sie in Pankow z.B. jüngst für die Kennzeichnung neuer Radbügelstandorte durch Bürger:innen genutzt werden konnten, möchte ich in Pankow und in ganz Berlin ausgeweitet sehen.

Das Video zu meiner Bewerbung

Film: Georg J. Kleinegees & Boris Fromageot