Liebe Freund:innen,

mein Name ist Nicolas Scharioth. Ich bin Gründer in der Markt- und Meinungsforschung, 1978 geboren, verheiratet und Vater zweier Töchter. Hiermit bewerbe ich mich für euch auf einen Listenplatz von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN für das Berliner Abgeordnetenhaus.

Ich kämpfe für ein grüngeführtes Rathaus unter der Führung von Bettina Jarasch. Dafür müssen wir stärkste Kraft werden und wahrscheinlich mindestens 23, 24% der Stimmen für uns gewinnen. Ich bin optimistisch, dass wir dies gemeinsam schaffen können, wenn wir uns breit aufstellen!

Was bewegt mich?

Die Klimakrise ist DIE Herausforderung unserer Generation. Wir müssen alles tun, um unsere Stadt so schnell wie möglich auf einen klimaneutralen Pfad zu setzen, der konform mit dem 1,5°-Ziel ist. Ich bin überzeugt, wir können die Probleme lösen, wenn wir uns ihnen mit vollem Einsatz widmen.

Meine Themen sind:

  • Berlin zur Gründer:innenmetropole der Nachhaltigkeit machen
  • Verwaltung modernisieren und digitalisieren
  • Mit agilem Regieren die Mobilitätswende umsetzen

Berlin zur Gründer:innenmetropole der Nachhaltigkeit machen

Für eine Bewältigung der Klimakrise müssen wir insbesondere die Wirtschaft umbauen. Berlin hat mit seiner vielfältigen Wirtschaft beste Voraussetzungen, um Vorreiter bei der sozialökologischen Transformation zu werden. Die Hauptstadt kann hier insbesondere auf ihre sehr lebendige Gründer:innenkultur zurückgreifen, als Gründer kenne ich die Szene sehr gut. Die Stadt hat mehr als 4.000 Startups und das Zeug, mit ihrer Hilfe zu einem weltweiten Vorbild für nachhaltiges Wirtschaften zu werden.

Als Abgeordneter möchte ich mich deshalb stark machen für Gründer:innen, die uns mit ihren Ideen voranbringen, seien das neue Mobilitätskonzepte, Veggie-Burger oder Geschäftsmodelle für eine nachhaltige Digitalisierung. Ich setze mich deshalb dafür ein, dass wir die Startup-Förderung umbauen mit dem Ziel, Berlin zu der weltweit führenden Gründer:innenmetropole der Nachhaltigkeit zu machen. Und dass wir bei einer solchen weiteren Stärkung der Gründer:innenkultur in unserer Stadt den Fokus darauf legen, dass insbesondere mehr Frauen und Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund den Schritt in die Selbstständigkeit wagen – sie sind bislang stark unterrepräsentiert.

Verwaltung modernisieren und digitalisieren

Nicht zuletzt die Mühen, die Mobilitätswende in vielen Berliner Bezirken tatsächlich auf der Straße sichtbar zu machen, zeigen uns, dass sich viel zu oft die einzelnen Verwaltungsebenen in Berlin gegenseitig behindern. Ich will mich als Abgeordneter deshalb dafür einsetzen, das berühmt-berüchtigte „Behörden-Pingpong“ mit Hilfe einer Verfassungs- und Verwaltungsreform zu beenden.

Schnelles Handeln erfordert zudem, dass jede Ebene über die für die Erfüllung ihrer Aufgaben nötigen Budgets und Personalressourcen verfügen kann und es auch einfacher möglich wird, gezielt Experimente lokal zu implementieren. Das ist wichtig, um z.B. Erfolgsmodelle aus anderen Großstädten wie Paris, Barcelona oder Kopenhagen hier ausprobieren zu können.

Sehr wichtig ist auch, die Verwaltung endlich zu digitalisieren. Die Erfahrungen aus anderen Ländern wie Estland oder auch Dänemark zeigen uns, dass es möglich ist, sehr viele Bereiche, in denen die Bürger:innen mit dem Staat in Kontakt kommen, mit digitalen Mitteln zu vereinfachen und den Bürger:innen ihnen zustehende Leistungen sogar proaktiv anzubieten. Als Abgeordneter werde ich mich dafür einsetzen, dass Digitalisierung und Modernisierung der Verwaltung die nötige Aufmerksamkeit erhalten.

Mit agilem Regieren die Mobilitätswende umsetzen

Ganz zentral für das Erreichen eines klimaneutralen Berlins ist eine neue Mobilität, die Umsetzung der Verkehrswende. Ich setze mich dafür ein, dass möglichst viele Menschen in Berlin autofrei unterwegs sein können. Sei das zu Fuß in verkehrsberuhigten Straßen und Kiezblocks, mit dem Rad auf einem attraktiven Radwegenetz oder mittels eines starken ÖPNVs.

In den letzten 4 Jahren ist ohne Frage einiges in Sachen Verkehrswende passiert. Insbesondere im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wird und wurde viel experimentiert: Pop-Up-Bikelanes am Landwehrkanal, Poller im Samariterkiez oder auch der temporäre experimentelle Einsatz von Findlingen in der Bergmannstraße. Die Verkehrsberuhigung der Friedrichstraße war ein weiterer mutiger Schritt mit Signalwirkung. Ich setze mich dafür ein, dass wir nicht nur aus den Ergebnissen solcher Experimente lernen, sondern auch dauerhafte Lösungen in ganz Berlin auf die Straße bekommen.

Wir brauchen definitiv mehr solches agiles Regieren im Stil eines Startups!

Ich freue mich auf den gemeinsamen Wahlkampf!

Euer Nicolas